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Freitag, 6. März 2009

Bula Bula

Wenn man an Fiji denkt stellt man sich das perfekte Urlaubsland vor - weisser Strand, kristallblaues Meer und Luxusresorts. Doch schon bei unserer Ankunft am 01.03. in Nadi fuehlten wir uns wie damals in Malaysia - kleine Doerfer mit heruntergekommenen Haeusern, Marktgeschrei, kaputte (bei uns schon lange auf dem Schrottplatz) Busse....
Die Leute hier leben nach der "Fiji-Time" was bedeutet, dass Puenktlichkeit keine Rolle spielt. Das haben wir mehrmals zu spueren bekommen. Wenn die Busse 15 Minuten zu spaet kommen oder zu frueh abfahren.

Vor zwei Monaten wurde ganz Nadi ueberflutet und saemtliche Haeuser standen fuer 2 Wochen unter Wasser. Jetzt ist alles wieder aufgebaut und man spuert von den Folgen der Flut nichts mehr. Einmal regnete es so heftig, dass der Garten unseres Hostels in wenigen Minuten total ueberschwemmt war. Wenn es hier regnet, was jeden Tag am Nachmittag geschieht, giesst es wie aus Kuebeln und man ist innerhalb weniger Sekunden klatschnass.

Gott sei Dank hatten wir eine super Unterkunft. Es erinnert an eine Pension mit sehr hilfsbereitem Personal, das uns sogar beim Namen nennt. Weiters hatten wir dort einen Pool und das Fruehstueck wurde serviert.

Nadi ist nicht die Hauptstadt von Fiji, aber hier landen alle internationalen Flugzeuge und darum gilt die "Stadt" als Ausgangspunkt fuer alle Fiji-Besucher. Die Stadt besteht aus einer Hauptstrasse mit vielen Geschaeften, auf der sich 3 Personengruppen tuemmeln - Fijis, Inder und Touristen.



Auf der Suche nach dem perfekten Strand landeten wir in einem der vielen Luxusresorts namens "Sheraton Hotel". Dort verbrachten wir einen schoenen Tag als Scheingaeste. :-)


Der Strand war aber immer noch nicht das was wir suchten, deshalb buchten wir eine nicht ganz billige 2-Naechte-Tour auf die Robinson Crusoe Island.
Die Touristeninsel ist fuer junge Leute ausgerichtet und bot neben schlechtem Essen, einem 28er-Schlafsaal (ohne Schloss, keine Tueren und Waende sondern nur Mueckennetze), Duschen aus "Gieskannen" noch ein 0815-Programm. Trotzdem lernten wir viele Leute kennen (v.a. Englaender und Iren) und konnten uns mit ihnen unterhalten. Wir relaxxten den ganzen Tag, probierten Kajak fahren aus, liefen um die Insel (45 Minuten Walk), bastelten uns Schmuck aus Kokosnuessen, probierten einheimische Koestlichkeiten (mit Ueberwindungen *gg*)...
Eine davon war das "Nationalgetraenk" Kava, das aus einer zermahlmten Wurzel hergestellt wird. Das Pulver wird in ein Tuch gewickelt und im Wasser mit den Haenden gepresst (siehe Foto Stefanie und Rico). Danach wird es mit einem kraeftigen Schluck hinuntergewuergt. :-) Es betaeubt die Lippen und man schlaeft danach gut - es ist aber keine Droge!
Die Crew veranstaltete verschiedene Fiji-Taenze und Feuershows. Die Fiji-Maenner waren sehr schoen anzusehen und trugen ausser ihrem "Sarong" nicht viel. (siehe Foto)

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

hi mädels, coole fotos, ihr sind extrem bruu, freu mi scho volle uf san francisco!!
liabs grüaßle