Einen Tag davon verbrachten wir auf der Insel Pulau Ubin.
Die kleine bumerangfoermige Insel liegt nur 15 Minuten vom Singapur Ferry Terminal entfernt. Die Anreise dauert aber mit U-Bahn und Bus ueber eine Stunde und auch die Abfahrt vom Ferry Terminal ist nicht gerade einfach: Es muessen GENAU 12 Passagiere answesend sein, damit das "Bumboat" losfaehrt. Also kann es passieren, dass man 1 bis 2 Stunden auf die letzte fehlende Person warten muss - super System!
Auf der Insel haben wir uns fuer nur EUR 2,50/Tag ein Fahrrad gemietet und sind durch die Waelder gefahren. Die Wege waren nicht immer geteert und so holperte unser Drahtesel ueber Wurzeln und Steine. Manchmal mussten wir absteigen um die steilen Strecken zu ueberwinden.
Da wir bisher ueber Singapur's Vorgeschichte noch nichts wussten, entschlossen wir uns eine "History City Tour" zu machen.
Unser Guide Andrew holte uns um 14 Uhr ab. Eigentlich sollten wir zu 4. sein, aber wie es der Zufall so will, waren wir wieder einmal alleine und hatten eine "private tour". :-)
Der erste Halt war im "National Museum". Dort berichtete uns Andrew von der Entstehung der Bevoelkerung, des 40 km x 23 km grossen, Singapurs . Es war faszinierend zu erfahren, wie so viele verschiedene Kulturen an einen Ort gekommen sind, vor allem da Andrew's Grossvater auch einer der Reisenden, die nach Singapur zum "Goldpfluecken" kamen, war.
Nach unserem Ausflug ins historische Singapur, fuehrte uns Andrew zum "Singapur River". Dort besuchten wir ein weiteres Museum, das die fruehere und heutige Bedeutung des Flusses erzaehlt. Dann fuhren wir auf einem Boot den Fluss entlang, vorbei an Restaurants, Cafe und dem "Financial District". Am "Clarke Quay", dem bekanntesten Nachtviertel, stiegen wir aus und waren verbluefft von der Vielfalt der dort vorherrschenden Lokale. Eine Idee faszinierte/schockierte uns am meisten: ein Pub, das eingerichtet war wie ein Krankenhaus - Trinken aus Infusionsbehaeltern, Alkohol-Shots aus Spritzen und zum Sitzen waren Rollstuehle gedacht. Gute Idee, aber ist es wirklich gemuetlich seinen Abend im Spital zu verbringen!? :-)
Danach genossen wir Tee und Kaffee wie es bei den alten Chinesen Brauch ist und assen Toast mit Kokosnussmarmelade dazu.
Die Tour dauerte ueber 3 Stunden und war, aufgrund der englischen Sprache, sehr anstrengend. Doch es war wirklich jeden Cent wert und das Wissen, das wir erlangt haben, ist unbezahlbar!
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