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Debby und Steffi


!!! Wo wir gerade sind !!!
Brav und munter zu Hause im Ländle!!


Wir freuen uns immer sehr ueber Kommentare! :-)


Samstag, 31. Januar 2009

Our "hot" time in Melbourne

Am 26.1.09 reisten wir mit dem Zug von Adelaide nach Melbourne, wo wir zum Glueck wieder bei einem Couchsurfer uebernachten konnten. Don ist 55 Jahre alt und wohnt in einem Vorort namens "Altona".
Gleich am ersten Abend feierten wir den "Australia Day" (=nationaler Feiertag) zusammen mit seinen Nachbarn und Tyler, einem anderen CS, im "backyard" (=australischer Hinterhof, Garten). Wir haben viel gelacht, getrunken und erfuhren einiges ueber die australischen "Vorlieben". :-)



Melbourne hat uns wirklich sehr gut gefallen!
Diese Stadt hat richtig Charakter und ist im Vergleich zu Sydney ruhiger und weniger hektisch. Ueberall kann man moderne Gebaeude und Skulpturen bewundern. Es ist ein Abenteuer durch die Strassen von Melbourne zu wandern und einfach nur den Flair der Stadt zu geniessen.
Auf dem rechten Bild sieht man den "Yarra-Fluss", der in den Pazifik muendet. Dort kann man sein Mittagessen schlemmen und dabei aufgrund der kuehlen Brise entspannen.



Aufgrund der Hitzewelle, von der ihr sicher schon in den Nachrichten gehoert habt, konnten wir nicht all zu viel besichtigen. Wir hatten an einem Tag sogar 46 Grad und es wurde so heiss, dass in einigen Gebieten (auch bei uns) der Strom ausfiel und die Zuggleise sich aufgrund der Hitze verbogen hatten.

Trotzdem haben wir folgendes gesehen:
Wir genossen die schoene Aussicht vom "Melbourne Observation Deck - Rialto". Dieses Hochhaus ist 253 Meter hoch und wurde 1994 eroeffnet.
Einige Strassen entfernt findet man einen sehr beruehmten Markt namens "Queen Victoria Market". Dieser "Indoor-Market" ist taeglich geoeffnet und man kann shoppen bis zum Umfallen. Jeden Mittwoch spielen sogar internationale Bands und man kann dazu internationale Koestlichkeiten geniessen.
In Melbourne befindet sich ein beruhemtes Casino namens "Crown Plaza". Dort kann man taeglich zur vollen Stunde eine spektakulaere Feuershow bewundern.



Am Donnerstag trafen wir uns mit Roland und Barbara. Babel ist mit Stefanie zur Schule gegangen und reist mit ihrem Freund Roland 4,5 Monate durch Australien. Wir verbrachten die letzten zwei Tage in Melbourne mit ihnen und hatten es sehr lustig.
Eigentlich taten wir nichts anderes als ausgehen und feiern. Aufgrund von Roland's Kommunikationsfreudigkeit lernten wir in den Pubs immer viele Leute kennen. Doch das Nachhausegehen stellte sich dann nicht als einfach heraus. :-)
Einmal waren wir in einem Pub namens "Edelweiss" und siehe da, wir fanden ein Foto von Vorarlberg, vor dem wir natuerlich posieren mussten. (siehe Foto in der Mitte)
Am letzten Abend konnten sie ihr Auto, mit dem sie durch Australien reisen, auf Don's Vorplatz abstellen und wir veranstalteten ein BBQ im Backyard. Es war ein lustiger Abend, der erst frueh Morgens endete.
Unser Weg wird sich zufaelligerweise in Christchurch wieder mit ihrem kreuzen. Wir freuen uns schon sehr darauf!

Sonntag, 25. Januar 2009

Unsere Outback-Tour

Eigentlich wollten wir zum Ayers Rock gehen, doch da es ziemlich teuer ist, entschieden wir uns fuer eine Tour, die ins Outback Australiens fuehrte.
Als Outback wird das Zentrum von Australien bezeichnet, in dem es keine ueppige Vegetation, kaum Bewohner und zahlreiche Wuesten gibt.
Wir buchten eine Tour bei einem Privatunternehmer names Paul, die uns die "Flinders Rangers" nahebrachte. Die "Flinders Ranges" sind eine große, rauhe Wildnis mit Bergen, Schluchten und Buschland, begrenzt von flachen Wuesten, Sandduenen und riesigen Salzseen. Die Längenausdehnung beträgt ca. 430 Kilometer.

Am Dienstagabend fuhren wir mit dem Bus ins 4 Stunden entfernte "Port Augusta". Von dort holte uns Paul ab. Unser "Team Wallaby" (so nannte uns Paul) bestand aus 5 Personen. Paul, unser Guide, Sonja, eine Schweizerin, Graham, ein Englaender und wir zwei.
Die erste Nacht verbrachten wir in Paul's Haus, von wo wir am Mittwochmorgen um 7 Uhr starteten. Mit dem vollgepackten Jeep samt Anhaenger fuhren wir in Richtung Flinders Ranges.



Wallaby Watch
Paul fuehrte uns zu einer Stelle, wo die "Yellow-footed Rock Wallabys" leben. Diese kleinen Kaengurus sind vom Austerben bedroht. Eine Woche zuvor haben wir sie im "Featherdale Wildlifepark" gesehen, doch in freier Natur war das natuerlich ein ganz spezielles Erlebnis.

Windmuehlen
Waehrend unserer Fahrt erklaerte uns Paul, dass die "Ranger" mithilfe der Windmuehlen, die wir zahlreich bewundern konnten, Wasser fuer ihre Tiere heraufpumpen koennen.

Aboriginal Art Site
Beim "Arkaroo Rock", der sich schon im Flinders Ranges National Park befindet, blieben wir stehen, um den 1-stuendigen Weg zur "Aboriginal Art Site" aufzunehmen. In der prallen Sonne und durch duerres Gestruepp liefen wir zu der Hoehle, in der sich alte Zeichnungen der Aborigines befinden.



Wilpena Pound
Der Ort Wilpena liegt mitten im Herzen des Flinders Ranges National Parks direkt am einzigen Pass, der vom Umland her in den Gebirgskessel, den "Wilpena Pound" führt.
Wir wanderten zu einem der vielen Aussichtspunkte um die Landschaft innerhalb des Kessels zu bewundern.

Das einzige was waehrens unserer Tour unertraeglich war, waren diese "laestigen" Fliegen. Unser Gesicht, die Huete und Rucksaecke waren uebersaeht. (Auf dem rechten Foto in der vergroesserten Ansicht gut ersichtlich.)



Das Essen
Zu Mittag machten wir immer ein "Picknick-Lunch" und am Abend kochte Paul fuer uns.
Am ersten Abend probierten wir zum ersten Mal Kaenguru-Fleisch.
Es schmeckte scheusslich. :-) Unserer Meinung nach koennen die Kaengurus ruhig weiter herumhuepfen.



Das Schlafen
Nach der ersten Nacht im Haus, verbrachten wir die zwei weiteren Naechte unter dem australischen Sternenzelt. Obwohl wir anfangs ein wenig Angst hatten (vor den Schlangen, Spinnen und anderen Reptilien), schliefen wir dann doch ein.
Unter Tags hat man oft bis zu 38 Grad, doch in der Nacht wird es dann sehr kalt und man ist um seinen Schlafsack froh.



Was sonst noch passierte...
Widererwarten hatten wir die Gelegenheit uns in einem Swimmingpool abzukuehlen. Mit Volleyball und Schwimmreifen vergassen wir schnell die Zeit und waren ein wenig traurig, als wir wieder gehen mussten. :-)

Einmal haetten wir fast einen "Lizzard" ueberfahren. Dieses kleine Kerlchen sass mitten auf der Strasse. So stiegen wir aus und konnten es bewundern. Steffi und Sonja hielten den Waran, mit dem krokodilartigen Panzer, in der Hand - cooles Erlebnis!

Der Wind war einmal so stark, dass man sich richtig dagegenlehnen konnte. Dabei enstand dieses super Foto auf der rechten Seite!



Als zusaetzliches "Special" haben wir fuer euch ein Video aufgenommen.
Was zu sehen ist seht ihr selber - wir freuen uns schon auf eure Kommentare. :-)

Montag, 19. Januar 2009

Adelaide - the perfect city

Seit dem 15.01.09 befinden wir uns im schoenen Adelaide, die Hauptstadt von "Southern Australia".
Nach unserem missglueckten Couchsurfing-Erlebnis in Malaysia haben wir nun den perfekten Host (= Gastgeber von CS) gefunden. Steven wohnt in den Adelaide Hills, 1 Stunde mit dem Bus von der City entfernt. Wir fuehlen uns hier sehr wohl und freuen uns, dass er uns ueberall hin mitnimmt.

Adelaide ist im Unterschied zu Sydney kleiner, freundlicher, billiger und fuer uns einfach die perfekte Stadt. Man kann gratis mit dem Fahrrad oder mit dem Bus die Stadt erkunden und auch viele kulturelle Einrichtungen umsonst besichtigen.


Die ersten beiden Abende waren sehr aufregend.
Steven nahm uns mit zum Bar-Hopping, da sein Cousin Geburtstag hatte. In einer Bar sahen wir zum ersten Mal ein "Mud Wrestling". Komisches Erlebnis! :-)
Anschliessend fuhren wir zu einem Getraenke-Drive-In. So was haben wir noch nie gesehen. Man faehrt mit dem Auto auf der einen Seite ins Geschaeft und auf der anderen Seite wieder raus.
Danach liessen wir den Abend bis morgens frueh um 3 Uhr bei einem Lagerfeuer ausklingen, wo wir zwei weitere Freunde von Steven kennenlernten und viel ueber Adelaide und seine Bewohner erfuhren.

Den zweiten Abend wurden wir zu einem BBQ eingeladen, das von seiner Franzoesisch-Gruppe veranstaltet wurde. Jeder trug etwas zum Buffet bei. Darum backten wir einen Bananenkuchen, den wir als Oesterreichische Spezialitaet verkauften. :-)
Es war ein sehr internationaler Abend. Wir lernten Leute aus China, Kanada, Frankreich, Japan und natuerlich aus Australien kennen.


Einen Nachmittag fuhren wir zum "Maslin Beach". Der Strand ist echt ein Traum und ueberhaupt nicht so ueberfuellt wie in Sydney.
In Australien ist es jedem selber ueberlassen, ob er mit oder ohne Badebekleidung baden will.
Interessant war, dass wir die einzigen mit Bikini waren. : )

Waehrend wir in Adelaide waren, fand gerade eine grosse Sportveranstaltung statt. Die "Tour Down Under" ist aehnlich aufgebaut wie die "Tour de France", nur kleiner. Doch es befand sich sogar Lance Armstrong am Start. Einen ausfuehrlicheren Beitrag findet ihr in Kuerze auf "http://clubwestvlbg.blogspot.com" - die Mitglieder wuerden sich ueber euren Besuch freuen.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Down Under in Sydney

Unsere erste Woche in Australien verbrachten wir in Sydney. Obwohl wir uns zuerst so auf Australien gefreut haben, konnten wir uns zuerst nicht von der asiatischen Kultur trennen. Doch jetzt nach einigen Tagen haben wir uns an die Umstellung gewoehnt - die vielen Leute, die riessige Stadt, die vielen Touristen und Backpackers, die nicht vorhandenen Food-Center und die neue preisliche Extreme.
Obwohl wir uns fast keine touristische Sehenswuerdigkeit leisten konnten, haben wir sehr viel gesehen:

Shark Island
Mit dem Boot erreicht man diese kleine Ausflugsinsel, die man sogar fuer Veranstaltungen mieten kann. Von dort hat man einen wunderschoenen Ausblick auf die Skyline Sydney's und es gibt kleine Picknickplaetze. Haie haben wir keine gesehen. :-)


The Rocks
Dieses Viertel liegt in der Naehe der Harbour Bridge. Jedes Wochenende laedt ein handwerklicher Markt zum ausgiebigen Bummeln und Shoppen ein.
Man kann neben klassischen Souvenirs auch Designerkleidung, Schmuckstuecke, Holzkunstwerke und andere geniale Erfindungen kaufen.
Weiters gibt es unzaehlige kleine, suesse Cafes, die uns sehr an Italien erinnert haben.

Bondi Beach
Der beruehmte Strand ausserhalb von Sydneys Zentrum ist der richtige Platz zum Surfen.
Man liegt unter der prallen Sonne, da es keinen einzigen Baum und auch keinen Schirmverleih gibt, inmitten von Menschenmassen.

Opera House
Sydney's beruehmtestes Wahrzeichen war wirklich sehr beeindruckend.
Obwohl die Oper von der Weite wie ein einziges grosses Gebaeude wirkt, bemerkt man wenn man davor steht, dass es sich um drei seperate Fluegel handelt.


Featherdale Wildlifepark
Da wir in Singpur bereits in einem Zoo waren, interessierten uns eigentlich nur noch die Tiere, die in Australien leben.
Durch einen zufaellige Bekanntschaft mit einer australischen Familie erfuhren wir von diesem Tierpark in Blacktown.
Zum ersten Mal in unserem Leben beruehrten wir Koalas und Kangaroos - super Erlebnis.

Harbour Bridge
Zuerst wollten wir auf die Harbour Bridge klettern, bis wir erfuhren, dass dieser Spass EUR 100,- kostet!!!
So begnuegten wir uns mit dem Besteigen des Turmes, von wo man auch eine super Aussicht hat.

Elisabeth Bay
Zum Elisabeth Bay gingen wir mit Nadia Bouchehioua. Nadia ist eine Freundin von Steffi, die einen Monat in Australien herumreiste und ihre letzten zwei Tage mit uns verbrachte. Unteranderem nahm sie uns einigen Gepaecksballast mit nach Hause. Danke nochmals! : )
Vom Elisabeth Bay bekommt man die Harbour Bridge und das Opera House auf ein Foto.
Zu dem ist es eine schoene Anlage zum Picknicken, Joggen und Spazieren.

Dienstag, 6. Januar 2009

Back in Singapur

Bevor wir nach Australien geflogen sind, machten wir noch einen 3-taegigen Stop in Singapur.

Einen Tag davon verbrachten wir auf der Insel Pulau Ubin.
Die kleine bumerangfoermige Insel liegt nur 15 Minuten vom Singapur Ferry Terminal entfernt. Die Anreise dauert aber mit U-Bahn und Bus ueber eine Stunde und auch die Abfahrt vom Ferry Terminal ist nicht gerade einfach: Es muessen GENAU 12 Passagiere answesend sein, damit das "Bumboat" losfaehrt. Also kann es passieren, dass man 1 bis 2 Stunden auf die letzte fehlende Person warten muss - super System!
Auf der Insel haben wir uns fuer nur EUR 2,50/Tag ein Fahrrad gemietet und sind durch die Waelder gefahren. Die Wege waren nicht immer geteert und so holperte unser Drahtesel ueber Wurzeln und Steine. Manchmal mussten wir absteigen um die steilen Strecken zu ueberwinden.


Da wir bisher ueber Singapur's Vorgeschichte noch nichts wussten, entschlossen wir uns eine "History City Tour" zu machen.
Unser Guide Andrew holte uns um 14 Uhr ab. Eigentlich sollten wir zu 4. sein, aber wie es der Zufall so will, waren wir wieder einmal alleine und hatten eine "private tour". :-)
Der erste Halt war im "National Museum". Dort berichtete uns Andrew von der Entstehung der Bevoelkerung, des 40 km x 23 km grossen, Singapurs . Es war faszinierend zu erfahren, wie so viele verschiedene Kulturen an einen Ort gekommen sind, vor allem da Andrew's Grossvater auch einer der Reisenden, die nach Singapur zum "Goldpfluecken" kamen, war.
Nach unserem Ausflug ins historische Singapur, fuehrte uns Andrew zum "Singapur River". Dort besuchten wir ein weiteres Museum, das die fruehere und heutige Bedeutung des Flusses erzaehlt. Dann fuhren wir auf einem Boot den Fluss entlang, vorbei an Restaurants, Cafe und dem "Financial District". Am "Clarke Quay", dem bekanntesten Nachtviertel, stiegen wir aus und waren verbluefft von der Vielfalt der dort vorherrschenden Lokale. Eine Idee faszinierte/schockierte uns am meisten: ein Pub, das eingerichtet war wie ein Krankenhaus - Trinken aus Infusionsbehaeltern, Alkohol-Shots aus Spritzen und zum Sitzen waren Rollstuehle gedacht. Gute Idee, aber ist es wirklich gemuetlich seinen Abend im Spital zu verbringen!? :-)
Danach genossen wir Tee und Kaffee wie es bei den alten Chinesen Brauch ist und assen Toast mit Kokosnussmarmelade dazu.
Die Tour dauerte ueber 3 Stunden und war, aufgrund der englischen Sprache, sehr anstrengend. Doch es war wirklich jeden Cent wert und das Wissen, das wir erlangt haben, ist unbezahlbar!