Hallo! Hello! Salut! Hola! Nín hâo! Savadi kap! Bula! Ciao! Aloha!

Schön das ihr den Weg auf unseren Blog gefunden habt.
Wo uns unser Weg hinführt könnt ihr hier jederzeit nachlesen.

Viel Spaß auf unserem Reisetagebuch!
Unsere E-Mail-Adresse: wealtabummlar@hotmail.de

Debby und Steffi


!!! Wo wir gerade sind !!!
Brav und munter zu Hause im Ländle!!


Wir freuen uns immer sehr ueber Kommentare! :-)


Samstag, 23. Mai 2009

Niagara Region (15.5. bis 24.5.09)

Wir verbrachten in St. Catharines noch 5 Naechte und unternahmen jeden Tag Radtouren.
Wie ihr wisst, wohnt Familie Goliasch in Port Dalhousie. Dieses wunderschoene Hafengebiet laedt am Abend zum gemuetlichen Beisammensein ein.

Unter anderem besuchten wir das Lock 3 Museum, das sich ca. 15 km von Port Dalhousie entfernt befindet. Dort wird die Entstehung und fruehere Bedeutung des "Wellandkanals" erklaert. Der Wellandkanal ist ein Großschifffahrtsweg in Kanada. DerKanal verbindet den Eriesee mit dem Ontariosee und durchquert dabei die Niagara-Schichtstufe. Er bildet einen Teil des Sankt-Lorenz-Seewegs und dient zur Umfahrung der Niagarafälle. Der Kanal ist 43,4 km lang, 80 m breit, mindestens 8,2 m tief und überwindet mit acht Schleusen mit einer Breite von 24,4 m einen Höhenunterschied von fast 100 m. Die Durchfahrt dauert durchschnittlich 11 Stunden.
An einem anderen Tag fuhren wir zum Culture Festival. Verschiedene Nationen haben an verschiedenen Orten ein eigenes Kulturfest, wo getanzt, gegessen und einiges ueber die Traditionen gezeigt wird. Wir waren beim Ukrainischen Fest, wo wir Wurst, Sauerkraut und Dumplings assen - eben richtige Hausmannskost. Es war wirklich sehr interessant.

Die letzten 4 Naechte in Kanada verbrachten wir in Fort Erie bei Tante Gerda und Joachim. Gerda ist die Schwaegerin bzw. Tante von Steffi's Bekannten, darum konnten wir einige Tage in ihrem tollen Haus verbringen. Sie verwoehnte uns sehr und wir konnten aufgrund des schoenen Wetters, die letzten Tage hier richtig geniessen. Ihr wundert euch vielleicht ueber unseren neuen Kleiderstyle auf dem letzten Foto, wir bekamen von Tante Gerda Schlafroecke damit wir es richtig fein warm haben. :-)


Das "Wahrzeichen" dieses Ort wird als "Old Fort Erie" bezeichnet. In der Burg machten wir eine Tour und tauchten in die Geschichte ein, da wirklich herumgeballert wurde und wir leckere Keckse und Limonade in der alten Offizierskueche bekamen. :-)

Eines Abends wurden wir von Gerda ueberrascht und zwar von ihrem Freund Sante. Nach einer leckeren Pizza fuhren wir zu verschiedenen Stellen um die Niagarafaelle.
Wir sahen eine riessige Uhr, deren Ziffernblatt aus Blumen bestand, ein Aussichtspunkt, wo wir auf den Lake Erie schauen konnten und zuletzt statten wir noch der kleinsten Kirche der Welt einen Besuch ab. Wir hatten jede Menge Spass.
Der Hoehepunkt fand an den Niagarafaellen statt, die in der Nacht mit verschiedenen Farben beleuchtet werden. Um 22 Uhr fand dann ein grossartiges Feuerwerk statt und in der ganzen Stadt war die Hoelle los. :-)




Mittwoch, 13. Mai 2009

Toronto the biggest city of Canada

Am 11. Mai fuhren wir fuer 5 Tage nach Toronto. Toronto ist mit 2,5 Millionen Einwohnern die groesste Stadt Kanadas und Hauptstadt der Provinz Ontario. Es ist Kanadas Wirtschaftszentrum und einer der fuehrenden Finanzplaetze weltweit. Die Boerse in Toronto zaehlt zu den sieben groeßten der Welt.
Auch hier haben wir einen netten Couchsurfer namens Oliver gefunden. Er lebt mitten in Downtown in seinem kleinen Appartment. Zum Dank fuer die Gastfreundschaft kochten wir einmal fuer Oliver und seine Freundin Lynn Flaedlesuppe, Wiener Schnitzel und Rusticos. Es wurde sehr gut, besser als der letzte Schnitzel-Versuch. :-)
Falls ihr euch fragt, was das Foto mit den zwei Trollies soll: Nach langem Hin und Her kauften wir uns doch noch je einen Koffer fuer die ganzen Souvenirs. :-)


Gleich am ersten Tag besuchten wir den CN Tower. Er befindet sich in der Innenstadt Torontos und ist mit 553,33 Meter der gegenwaertig hoechste Fernsehturm der Welt. Als touristischer Anziehungspunkt und Wahrzeichen verzeichnet er jaehrlich ueber zwei Millionen Besucher. Eine besondere Attraktion ist der glaeserne Boden im Glass Floor Deck. Eigentlich dachten wir, dass der komplette Boden aus Glas sei, aber man kann nur auf einer kleinen Flaeche runter auf den Boden schauen.


Einen Nachtmittag verbrachten wir auf der Toronto Island. Die Insel liegt suedlich von der Harbourfront und existiert erst seit 1858 – bei einem schweren Sturm wurde die vorher existierende Halbinsel vom Festland getrennt. Hier kann man toll spazieren gehen und entlang der Uferlienie hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Skyline von Downtown Torontos.

Oliver fuhr mit uns in den Toronto Zoo. Mit rund 5000 Tieren auf einer Flaeche von 287 Hektar und etwa 10 Kilometer Laufwegen gehoert er zu den drittgroeßten Zoos weltweit. Es war ein strahlend blauer Tag und da wir nicht wirklich Tier-Freaks sind, blieben wir nur 3 Stunden dort. :-)


Fast einen ganzen Tag verbrachten wir in St. Jacobs auf dem Farmers Market. Oliver fuhr mit uns die 3 Stunden durch das Farmersland. Auf dem Markt verkaufen die Amish (Erklaerung siehe Post Philadelphia) ihre Produkte. Es gab wieder sehr viel zu probieren, wie zum Beispiel Chocolate Fudge, Marmeladen, verschiedene Buttersorten, Kaese, Wurst, Gebaeck, ...
Was uns beim Abnehmen nicht wirklich hilft! :-)


Per Zufall kamen wir zu einer Viehauktion. Schaut euch das Video selbst an! Das Hintergrundgeraeusch ist keine Musik, sondern das Gemurmel des Versteigerungsvorsitzenden.

Dienstag, 12. Mai 2009

Niagara Region (6.5. - 11.5.09)

Am 6. Mai flogen wir von New York City nach Buffalo, von wo wir noch am selben Tag nach St. Catharines in Kanada weiterfuhren.
In St. Catharines lebt die aus Graz kommende Familie Goliasch (Robert, Martina, Tobias und Lena), die wir durch Debby's Mama kennen. St. Catharines ist eine Stadt in der Provinz Ontario in Kanada und ist die größte Stadt in der Regional Municipaltiy of Niagara. Die Stadt selbst hat 129.000 Einwohner und liegt am nördlichen Eingang des Wellandkanal und am Ontariosee.
Da wir Bikes von Martina ausborgen konnten, fuhren wir gleich am ersten Tag rund um St. Catharines und legten 40 km zurueck. Der Weg fuehrte uns durch mehrere Parks, verschiedene Vororte und am Kanal entlang. Es war wirklich schoen, doch wir erhielten ein 3-taegiges Souvenir: Fuedla-Weh :-)


Einen Tag verbrachten wir in Niagara Falls. Die Stadt liegt am Niagara River gegenüber der gleichnamigen US-amerikanischen Stadt Niagara Falls. Die Stadt wird beherrscht von den Niagarafaellen und profitiert von dem Umstand, dass der amerikanische und auch der kanadische Teil der Wasserfälle am besten vom kanadischen Ufer aus zu sehen sind. Die Stadt ist eines der Haupt-Touristenziele in Nordamerika. Die naehere Umgebung der Faelle wird mittlerweile von zahlreichen Hotelhochhaeusern, Aussichtstuermen, Souvenirlaeden, Casinos und anderen Vergnuegungseinrichtungen, fast alle mit bunter Leuchtreklame, dominiert. Eigentlich erwarteten wir uns die Wasserfaelle in Mitten eines Nationalparkes und waren einwenig enttaeuscht, als wir sie zwischen den Hochhaeusern sahen. Es gibt mehrere Touristen-Attraktionen, die bekannteste ist die "Maid of the Mist" (die Bootstour).
Wir besichtigten die Wasserfaelle von hinten, das sich "journey behind the falls" nannte. Zuerst fuhren wir mit dem Lift ca. 35 Meter in die Tiefe und konnten durch ein Tunnelsystem die Wasserfaelle hautnah erleben. Zum Schutz bekamen wir gelbe, sexy Regenponchos. :-)


In Niagara on-the-lake verbrachten wir nur 3 Stunden und vorwiegend mit Shoppen und dem Probieren kanadischer Spezialitaeten. Das historische Staedtchen wurde waehrend des Krieges von US-Truppen eingenommen und zerstoert. Die Stadt wurde von den Briten wieder aufgebaut und hat heute noch viel von ihrem Charme. Niagara wurde im Jahr 1880 in den heutigen Namen Niagara-on-the-Lake umbenannt, um sie von der Stadt Niagara Falls zu unterscheiden. Niagara-on-the-Lake ist heute ein reizvoller touristischer Anziehungspunkt. Es gilt außerdem als beruehmtestes Weinanbaugebiet Kanadas. Relativ mildes Klima und gute Boeden bringen qualitativ hochwertige Weine hervor, preisgekroent ist der Eiswein.
War wirklich einen Ausflug wert!


Wenn ihr euch fragt, was wir die restlichen Tage gemacht haben:
Wir waren shoppen im Dollarama (einem 1 Dollar-Shop), verbrachten mehrere Stunden beim "Desperate Housewives" schauen, Trampolin-Springen, ...