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Debby und Steffi


!!! Wo wir gerade sind !!!
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Donnerstag, 30. April 2009

New York, New York

Die ersten 6 Naechte schliefen wir bei Couchsurfern in Hoboken (einer Kleinstadt in New Jersey). Von dort aus brauchten wir ca. eine halbe Stunde nach Downtown Manhatten. New York City beeindruckt durch seine Groesse, seine vielen Wolkenkratzer, seine Struktur, dauernde, riessige Reklamentafeln,... Wir hatten wirklich ein Wow-Erlebnis als wir das erste Mal am Times Square standen. Am Times Square kreuzt der Broadway die 7th Avenue, was jenes beruehmte Fotomotiv von New York City darstellt. Hier gibt es viele Broadway Theater, Souvenier-Geschaefte, Strassenverkaeufer und Touristen.
Seit dem 11. September 2001 ist das hoechste Gebaeude New Yorks das "Empire State Building". Die etwas teuere Auffahrt lohnt sich, denn man hat einen wirklich schoenen Ausblick auf die verschiedenen Stadtteile New Yorks (Queens, Manhatten, Bronx, Brooklyn, Staten Island).

Insgesamt verbrachten wir 10 Naechte in New York, davon die letzten 4 in Brooklyn beim Couchsurfer Greg. Obwohl man uns vor Brooklyn gewarnt hat und auch eher als "Ghetto" bekannt ist, gehoert es in Wahrheit zu den besseren Wohngegenden in New York. Wenn man wie Greg in der Naehe des "East Rivers" wohnt, hat man eine fabelhafte Aussicht auf die Skyline Manhattens (besonders von den Dach seines Wohnblocks).


Folgendes haben wir in New York unternommen:

Statue of Liberty...
...wir waren zwar nicht oben, was eigentlich auch nicht noetig ist, denn von der "Liberty Island" selber, kann man die Statue im Gesamten schlecht betrachten. Darum fuhren wir mit der kostenlosen "Staten Island Ferry" nach Staten Island und zurueck, nur um die Freiheitsstatue zu fotografieren. :-)

Der Central Park...
...ist mit seinen 3,40 km2 Land wurde 1856 am sumpfigen Nordrand der Stadt angelegt. Es gibt dort viele Seen, einige Huegel und der Park laedt zum Sporteln, Relaxxen und Picknicken ein. Einer der schoensten Paerke, die wir je in einer Stadt gesehen haben.

United Nations...
...der Hauptsitz der UNO befindet sich in New York (weitere Sitze befinden sich in Genf, Wien und Nairobi). Wir machten eine sehr interessante, einstuendige, deutsche Tour, die uns die Grundsaetze der UNO naeher brachte.

Wall Street...
...die Heimat des US-Handels befindet sich im Financial District Manhattens. Die New York Stock Exchange sahen wir nur von aussen, da das Besucherzentrum aus Sicherheitsgruenden auf unbestimmte Zeit geschlossen ist. Leider sahen wir nie die Scharen der umherrennenden Geschaeftsleute. Leider konnten wir den Charging Bull nicht alleine fotografieren, da sich um ihn viele Touristen tuemmelten.

Broadway...
...ist die Strasse, die jedes Maedchenherz hoeher schlagen laesst. Im unteren Teil des Broadways gibt es zahlreiche extrem guenstig und vielfaeltige Schmucklaeden, die wir fast leerkauften. In der Naehe des Times Square's befinden sich die ganzen Theater, in denen die verschiedensten Shows aufgefuehrt werden. Wir sahen "Guys and Dolls" mit unserer Lieblings-Gilmore Girls-Schauspielerin Lauren Graham. Wir bekamen sogar ein Autogramm auf das wir sehr stolz sind! :-)

Was wir sonst noch sahen, wollen wir nicht weiters ausfuehren, da ihr sonst aus dem Lesen nicht herauskommt. :-)
Wir besuchten das "Metropolitan Museum of Art" und waren in folgenden Strassen und Vierteln unterwegs: Greenwich Village, Little Italy, 5th Avenue, Upper West Side (Flea Markets), Union Square, SOHO,...


Einen Tag verbrachten wir im kleinen "New Haven" (im Bundesstaat Conneticut) und sahen uns den bekannten "YALE-Campus" an. Wir machten eine kostenlose Tour durch die historischen Gebaeude was wirklich sehr interessant war. Leider sahen wir Rory Gilmore nicht, obwohl wir extra wegen ihr dorthin fuhren. Vielleicht hat sie ja schon graduiert. :-)

Samstag, 25. April 2009

Cheese-Steak, Independence Hall, Liberty Bell --> Welcome to Philadelphia!

Am 22. April fuhren wir von Washington D.C. nach Philadelphia.
Robyn, unsere neue 33-jaehrige Gastgeberin, holte uns vom Busbahnhof ab und wir fuhren zusammen nach Roxborough. Dort wohnt sie mit ihrem Freund, Joe, in einem im Umbau befindenden Haeuslein.

Philadelphia ist eine sehr schoene Stadt.
Am ersten Tag verschafften wir uns einen Ueberblick und liefen in den verschiedenen Stadtteilen herum. Am Nachmittag machten wir eine Tour durch die Independence Hall, wo im Jahre 1776 die Unabhaengigkeitserklaerung unterzeichnet wurde. Das Gebaeude ist sehr klein und ist noch eingerichtet wie im 18 Jahrhundert.
Im Liberty Bell Pavillon, das zum Independence National Historical Park von Philly gehoert, sahen wir die beruehmte Glocke. Liberty Bell ist der Name der Glocke, die gelaeutet wurde, als die Unabhaengigkeitserklaerung zum ersten Mal auf dem Independence Square in der Oeffentlichkeit verlesen wurde. Sie gilt immer noch als das wichtigste amerikanische Symbol von Freiheit und Demokratie.


Mit Joe machten wir einen Tagesausflug, unsere sogeannte "Ghetto-Tour". :-)
Wir fuhren zur Art Gallery und sahen "Rocky's Fussabdruecke" und auch die Treppen auf denen er in einem seiner Filme hinaufgerannt ist. Nach einer kurzen Einfuehrung in die amerikanische Kunstgeschichte betrachteten wir die schoenen Bilder im Museum.
Danach fuhren wir zu "Pat's Steak House" wo wir das beruehmte "Cheese-Steak" probiert haben. Man stellt es sich eigentlich als riessiges Fleischstueck vor, es ist aber ein Sandwich, das nur Rindsfleisch-Stuecke und Kaese beinhaltet (siehe Foto). Wir schlenderten auch noch durch den Italian Market - eine Marktstrasse, in der man sich richtig nach Italien versetzt fuehlt, mit kleinen Maerktchen und Cafes...
Spaeter tobten wir uns auf dem Spielplatz aus - schaukeln, Federball spielen, Halfpipe-Rollerblading. Joe ist zwar 35 Jahre alt, aber noch immer richtig verspielt. :-) Es war sehr lustig mit ihm! Nach unserer zweiten Runde "Cheese-Steak" suchten wir vergeblich nach dem Philly Ghetto. Wir wollten einmal das richtige amerikanische Ghetto sehen, das wir aber nicht fanden. Wir sahen lediglich Seitenstrassen mit zerfallenen Haeusern und Schwarze, die herumlungerten - so gewannen wir wenigstens einen kleinen Einblick. :-)



Auch mit Robyn verbrachten wir einen Tag in der Stadt.
Er begann im Reading Terminal Market, einem Indoor-Markt auf dem es verschiedene regionale Spezialitaeten gibt. Neben den "Amish-Produkten" (Amish = eine christliche Regligionsgemeinschaft, die ueberwiegend von den Suedwestdeutschen bzw. Deutschschweizern abstammen und nach Amerika ausgewandert sind; Sie lehnen den technischen Fortschritt ab und leben noch wie im 17. Jahrhundert) kann man auch mexikanische, italienische, niederlaendische Koestlichkeiten kaufen.
Wir verbrachten den restlichen Tag mit Einkaufen. :-)
Als wir muede nach Hause kamen, wollte sie noch 1,5 Stunden laufen gehen. Na gut, dann gingen wir halt mit und es war ein wirklich schoener Spaziergang.
Am Abend lud sie uns zum Inder ein. Da gab es ein "all-you-can-eat-Buffet" fuer nur EUR 8,-. Wirklich lecker!

Mittwoch, 22. April 2009

Capitol Region

Am 15. April sind wir von Seattle, ueber Denver, nach Washington D.C. geflogen.
Wieder verbrachten wir die Zeit bei einer Couchsurferin, Pat Zalinski.
Die 66-jaehrige Dame mit italienischer Abstammung holte uns vom Flughafen ab und brachte uns nach Mc Lean, in Virginia, wo sie in einer riessigen Wohnanlage wohnt.
In "Rotonda" (so heisst die Anlage) wohnen ca. 3.000 Mieter.
Pat besitzt eine riessige Wohnung mit 2 Schlafzimmern und 2 Badezimmern.
Im Community Centre befindet sich ein Restaurant, ein Fitnessraum, ein Frisoer, ein Lebensmittelladen, ein Aufenthaltsraum mit Buecherei und Klavier, einer Sauna und einem Outdoor- und Indoorpool. Die ganzen Raeumlichkeiten koennen von allen benutzt werden und so kam es, dass wir taeglich schwimmen gingen. :-)

Pat war wirklich eine fabelhafte Gastgeberin und unternahm sogar Ausfluege mit uns.
Wir wurden eines Abends zu ihrem Lieblingsitaliener eingeladen und ein anderes Mal fuhr sie mit uns nach Annapolis, eine schoene kleine Hafenstadt im Bundesstaat Maryland. Dort verbrachten wir mit ihrer 80-jaehrigen Schwester Rita den ganzen Sonntag. Zufaellig fand dort gerade ein "Croquet-Match" statt, wo alle Leute im Stil der 30iger Jahre gekleidet waren.
Zum Dank kochten wir taeglich und einmal machten wir sogar "Kaesknoepfle mit Kartoffelsalat und Apfelmus" und zum Dessert "Sachertorte". Da wir natuerlich keinen Spaetzler haben, mussten wir ein wenig improvisieren (siehe Bild) :-)
Mit Rita verbrachten wir auch einen Vormittag und zwar bei der "Senioren-Aquagymnastik". Wir waren mit Abstand die juengsten, auch wenn man unser Alter verdoppelt.
Es war allerdings nicht sehr anstrengend. :-)



Bis nach downtown brauchten wir mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln circa 1 Stunde.
Washigton D.C. ist die Hauptstadt und der Regierunssitz der Vereinigten Staaten. Die Stadt ist benannt nach George Washington, dem ersten Praesidenten der Vereinigten Staaten.
Die bekanntesten Gebaeude sind das Weisse Haus und das Kapitol. Es gibt in Washington keine Wolkenkratzer, da kein Gebäude höher sein darf als das Kapitol.
Das Weisse Haus sahen wir nur vom Zaun aus, da es wie eine Festung umzaeunt ist und der Oeffentlichkeit nicht zugaenglich ist. Touren sind nur fuer groessere Gruppen erhaeltlich und Montae im Voraus zu buchen.
Das Kapitol ist der Sitz des Kongresses und ein ueberaus beeindruckender und schoener Bau. In ihm finden Sitzungen des Senats und des Repraesentantenhauses statt.
Das Old Post Office befindet sich gleich in der Naehe der "National Mall", wo sich alle Museen befinden. Man kann gratis auf den Turm fahren und die Aussicht auf die Daecher Washingtons geniessen.
Das Washington Monument befindet sich auf der National Mall. Dieses Denkmal wurde zu Ehren des ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika errichtet.
Die National Mall ist ein ca. 4 km langer Strassenzug, der eher ein Park ist und beim Washington Monument beginnt und beim Kapitol endet. Dort befinden sich saemtliche "Smithonian-Museen", die frei zugaenglich sind.
Einen Tag verbrachten wir in ein paar Museen.
Wir gingen ins "Air and Space Museum", "History of American Indians Museum", "National Gallery of Art" und das "Natural History Museum". Die Museen sind wirklich gross und es befinden sich jede Menge Leute darin, vor allem Schulen und Familien. Sie sind sehr abwechslungsreich, interessant und lebendig gestaltet. Man bekommt auch gratis Fuehrungen.
Weiters waren wir einige schoene Stunden in den "Botanic Gardens".

Mittwoch, 15. April 2009

Schlaflos in Seattle

Nach Vancouver fuhren wir mit dem Greyhound-Bus nach Seattle, wo wir einen 2-taegigen Aufenthalt, vor der Weiterreise nach Washington D.C., machten.
Wir uebernachteten bei einem Couchsurfer namens Alex. Der 40-jaehrige Russe wohnt mit seinem Sohn, Nikita, in einem wunderschoenen Appartement im Zentrum von Seattle. Die Aussicht ist einfach unbeschreiblich. Man ueberblickt den ganzen Hafen und auf die Hochhaueser Seattles.
Da wir nur kurze Zeit hier waren, mussten wir das Sightseeing auf einen Tag reduzieren.
Frueh morgens gingen wir zum Public Market Centre wo es neben frischen Fruechten, Gemuese, Fisch usw., auch handwerkliche Gegenstaende zu kaufen. Man darf auch ueberall probieren, was uns sehr gut gefallen hat. :-)
Nach unserer Shoppingtour machten wir eine Kaffeepause im ersten Starbucks der Welt, der 1971 eroeffnet wurde. In Seattle gibt es an jeder Strassenecke einen Starbucks und insgesamt ueber 2.000 Kaffeehaeuser.
Am Mittag machten wir eine "Underground-Tour", die uns in das historische Seattle, ungefaehr 3 Meter unter der heutigen Strasse, fuehrte.
Dort lernten wir einiges ueber die Geschichte der Stadt. Seattle brannte im Jahre 1889 komplett ab, was zum Wiederaufbau der Stadt fuehrte. Dadurch wurden die neuen Bauten um 3 Meter erhoeht.
Danach gingten wir zur beruehmten Space Needle. Das Wahrzeichen von Seattle ist ein 184,4 Meter hoher Aussichtsturm, auf dem sich auch ein Restaurant befindet. Fuer alle die den Film "Schlaflos in Seattle" gesehen haben - dort traffen sich Tom Hanks und Meg Ryan. :-)