Hallo! Hello! Salut! Hola! Nín hâo! Savadi kap! Bula! Ciao! Aloha!

Schön das ihr den Weg auf unseren Blog gefunden habt.
Wo uns unser Weg hinführt könnt ihr hier jederzeit nachlesen.

Viel Spaß auf unserem Reisetagebuch!
Unsere E-Mail-Adresse: wealtabummlar@hotmail.de

Debby und Steffi


!!! Wo wir gerade sind !!!
Brav und munter zu Hause im Ländle!!


Wir freuen uns immer sehr ueber Kommentare! :-)


Donnerstag, 25. Dezember 2008

Weihnachten in Kota Kinabalu

Seit dem 22. Dezember sind wir in Kota Kinabalu, auf der Ostinsel Malaysias, auch bekannt als North Borneo.

Den Weihnachtsabend verbrachten wir alleine in einem 4 Sterne Hotel bei einem "Christmas Eve Dinner". Wieder mal etwas italienisches zu essen tat uns wirklich gut, obwohl es nicht ansatzweise an unser Essen zu Hause herankommt. Wir wussten zwar dass Heiligabend war, aber die Weihnachtsstimmung blieb bis auf unsere kleine Beschehrung voellig aus.
Zurueck im Hostel sangen wir noch ein "Stille Nacht, heilige Nacht" und schliefen heiser und zufrieden ein. : )


Am 25. Dezember gingen wir (als fromme Christen) in die englische Morgenmesse, in der Sacred Heart Cathedral.
Obwohl die Messe ueber eine Stunde ging, wurde uns nicht langweilig, denn es gab viel zu sehen:
  • Maedchen, mit aeusserst freizuegigen Outfits
  • Kinder, mit Milkshakes in den Haenden
  • SMS-schreibende Omas
  • ein Mann, der die gesamte (inkl. Lieder) Messe in Gebaerdensprache uebersetzte
  • Jugendliche am I-Pod hoeren
  • 3 junge Burschen neben uns, die fromm beteten und jedes Lied mitsangen
  • Ventilatoren in der Kirche
  • der ueberaus sensationelle Chor - die Lieder erinnerten an "Sister Act"
Der Gottesdienst hat uns sehr gefallen, da es wieder einmal etwas Neues fuer uns war.


Wir bekamen auch von unserem Hostel ein Geschenk:
Bedbugs (Bettwanzen), die unser Blut stehlen und uns einen schrecklich, kratzenden Ausschlag hinterlassen.
Nun durften wir das ganze Zimmer raeumen und hoffen dieses Problem in den Griff zu bekommen.

Samstag, 20. Dezember 2008

Taman Negara - the oldest rainforest in the world

Die Reise in den Taman Negara fuehrte uns ueber mehrere Orte. Zuerst mussten wir eine 9-stuendige Busfahrt nach Kota Bharu "ueberleben" und danach noch eine 10-stuendige Zugfahrt (Preis: EUR 3,00 pro Person!) nach Jerantut durchstehen. So erlebten wir Malaysia und seine Bewohner hautnah, da wir aufgrund der Monsum-Zeit (den wir auch erlebten) einige der wenigen Touristen waren.
Bis wir endlich unser Resort erreichten, mussten wir zuerst noch 3 Stunden in einem Boot nach Kuala Tahan fahren.




Als wir das Resort dann "endlich" erreichten, stellten wir fest, dass wir die einzigen Touristen in diesem grossen Feriendorf waren. Alle anderen Touristen waren in den uebrigen Resorts.
Am ersten Abend fuehlten wir uns sehr einsam und verlassen, da das Personal nicht freundlich war, wir beim Essen alleine waren und die Nacht nur von Tiergeraueschen erfuellt war.


Wir hatten ein eigenes "Malay-House" in dem wir es uns gemuetlich machen konnten. Der Ausblick von dort war ein Traum. Nur die pure Wildnis und das Rauschen des Flusses war zu hoeren und sehen.




Der Taman Negara ist mit seinen 130 Millionen Jahren der aelteste Regenwald der Welt. Ein Teil davon ist geschuetzt, sprich ein Nationalpark, und der andere wird bewohnt - von Einheimischen und Touristen.


Wir hatten ein Package gebucht in dem folgende Touren inkludiert waren. (Da wir die Einzigen waren, hatten wir, wie auf Penang, einen "private guide")


Am ersten Tag fuehrte uns Zam, unser Guide, auf einen "Huegel". Was wir als leichten Marsch erwarteten, stellte sich als sehr anstrengende Klettertour heraus. Alle zwei Minuten musste Zam auf uns warten, doch wir schafften es sogar in der kurzen Zeit von 1 Stunde! Waehrend des Aufstiegs erklaerte uns Zam, unser im Regenwald aufgewachsener Naturbursch, viele Pflanzen und deren nuetzlichen Funktionen. Nun koennen wir problemlos im Regenwald ueberleben! :-)
Am Nachmittag fuhren wir zur laengsten Haengebruecke der Welt. In 40 m Hoehe und ueber 400 Meter lang erstreckte sich der "Weg" durch die hohen Baeume des Regenwaldes. Es war ein grossartiges Erlebenis.
Spaeter machten wir noch "Rapids Shooting". In Langbooten duest man stromabwaerts durch den Fluss und wird dabei nicht nur nass, sondern "pflaetschnass". Eine Touristen-Beschaeftigung, die sehr viel Spass macht!


Dann zeigte uns Zam noch die "Farben der Natur". Bei uns gibt es nur rote Steine, doch in Malaysia findet man jede erdenkliche Farbe. Wir bemalten unsere Gesichter, Beine...
Es machte wieder einmal sehr viel Spass.
Den Abend verbrachten wir mir Zam und seinem Kollege Azri in Kuala Tahan. Die beiden spielten wunderschoene Melodien (irre!), aber auch Lieder, die Stefanie mitsingen konnte. Wir hatten es sehr gemuetlich.
Danach brachten sie uns mit einem Boot in der Dunkelheit zurueck ins Resort. So einen Sternenhimmel haben wir noch nie gesehen. Man konnte ihn zwar nicht fotografieren, aber dieses Bild wird fuer immer in unserer Erinnerung bleiben.





Am zweiten Tag erwartete uns schon wieder ein "leichter" Marsch. Ueber Stock, Stein, Wurzeln und Wasser fuehrte uns der rutschige und schwierige Weg zu einem mikrigen Wasserfaellchen. Das Blut an Debby's Bein (siehe Foto) kommt von den eckligen Blutegeln, genannt Leetch, die uns regelrecht ueberfallen haben. 6 km lang liefen und stolperten wir und kamen wieder einmal total verschwitzt und dreckig zu Hause an.


Am Nachmittag besuchten wir die "Orang Asli". Die Ureinwohner des Regenwaldes leben hier schon seit Generationen und leben heute noch von der Jagd. Sie zeigten uns wie sie Feuer machen und wie sie ihre Waffen herstellen. Obwohl sie dafuer bezahlt werden Touristen zu empfangen, war es uns unangenehm sie zu fotografieren und dadurch ihre nicht vorhandene Privatsphaere zu zerstoeren. Wir wurden zum Fotografieren gezwungen!
Was uns am meisten schockierte war der Muell, der ueberall herum lag. Man koennte wirklich meinen, dass Leute, die von und mit der Natur leben, besser auf die Umwelt acht geben.


Der anfaengliche Schock wurde schnell vergessen und das Abschiednehmen fiel doch nicht so leicht.
Es war eine eindrucksvolle, interessante und vollkommen neue Erfahrung fuer uns, die wir nun nicht mehr missen moechten.

Samstag, 13. Dezember 2008

Penang - pearl of the orient

Die Reise nach Penang begann wieder einmal am Bus Terminal.
Der "Puduraya Bus & Taxi Terminal" ist die erste Anlaufstelle, wenn man in Kuala Lumpur verreisen moechte. Er ist verdreckt, ueberfuellt und total unuebersichtlich. Nach vielen Fragereien erreichten wir den richtigen Bus. Die 5,5 stuendige Busfahrt verlief - trotz des kiffenden Busfahrers - unfallfrei. :-)
Waehrend der Busfahrt lernten wir einen netten aelteren Asiaten kennen, der zufaellig das selbe Ziel wie wir hatte. In Butterworth, wo der Bus anhielt, zeigte er uns (Gott sei Dank) die "Ferrystation", wo die Faehre nach Georgetown auslief.
In Georgetown angekommen waren wir nochmals um seine freundliche Hilfsbereitschaft dankbar. Obwohl seine Frau gehbehindert ist, lief er mit uns zur Taxistation. Dort kannte er einen serioesen Taxifahrer, der uns nicht uebers Ohr haute. Zudem handelte er noch einen super Preis mit ihm aus.


Georgetown ist die Hauptstadt der Insel Penang im Norden Malaysias.
Es ist eine suesse kleine Stadt direkt am Meer (baden kann man aber aufgrund des Hafens und der Quallen nicht) die wir sofort ins Herz geschlossen haben.
Im Unterschied zu den uebrigen malaysischen Staedten gibt es hier auffallend viele Baeckereien. Die "Bakeries" sind zwar teuer, aber wir freuten uns endlich wieder mal Brot zu essen. (Hier gibt es nur Toast und gruenes Brot)



Unsere Insel-Tour:
Wir buchten diese Tour direkt bei unserem Hostel. Am Morgen erfuhren wir, dass wir die einzigen Teilnehmer waren und somit hatten wir einen "privat guide". Fuer nur EUR 14,- duesten wir auf der Insel herum, bekamen ein leckeres chinesisches Mittagessen und hielten an folgenden Stationen:

Der Schlangentempel...
...war eigentlich ein voller Reinfall. Die Schlangen sahen ziemlich armselig aus, da die Kaefige sehr klein waren und die "Show" war reinste Tierquaelerei. Der Tempel selber wurde gerade umgebaut und gab auch sonst nicht viel her.


Der chinesische Tempel...
...liegt auf einem Huegel und verkoerpert folgende Religionen: Buddhismus, Hinduismus und Islam. Allan (unser Guide) erklaerte uns jedes einzelne Zeichen und jede Figur, was sehr spannend, aber auch anstrengend, war.


Der botanische Garten...
...war unser zweiter Aufenthaltsort. Dort konnten wir uns selber die Zeit vertreiben und mussten uns von den freilaufenden Affen in Acht nehmen. Der Garten selber war voller exotischer Pflanzenarten und wunderschoen.


Danach...
...besuchten wir eine Seidenmalereimanufaktur und eine Kaffeeroesterei mit verschiedenen Kaffee- und Teesorten Penangs. Weiters zeigte uns Allan die Folgeschaeden des Tsunamis.


Buddhistische Tempel...
...sahen wir mehr als genug. In einem fand gerade zufaellig eine thailaendisch-chinesische Hochzeit statt. Die Groesse des schlafenden Buddhas war auch sehr beeindruckend.
Waehrend wir die Buddhas bestaunten wurde wir gleichzeitig zur Attraktion - Maedchen aus Burma haben uns gebeten mit ihnen ein Foto zu machen. So etwas exotisches wie uns haben sie noch nie gesehen. :-)

Der "Chew-Jetty"...
...ist einer von vielen Slams in Penang. Das besondere daran sind die Huetten - sie wurden auf Stelzen ueber dem Meer errichtet. Es gab nur ein einziges WC fuer ca. 30 Huetten und der Muell schwamm unter den Stegen im Wasser. Obwohl alles schon ueber 100 Jahre alt ist, gibt es Wasser- und Stromleitungen, die von der Regierung finanziert werden.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Wir hassen und lieben Kuala Lumpur

Seit dem letzten Blog-Eintrag ist vieles passiert.

Wir beginnen mit unserer ersten Couchsurfing-Erfahrung.
Die erste freie "Couch" fanden wir bei Elma. Via Internet erklaerte sie uns wie wir zu ihrem Haus finden, doch dieser Weg war erschwerlicher als wir dachten. Als erstes fanden wir heraus, das sie sehr abgelegen wohnt und sich die Strasse nicht einmal auf unserem Stadtplan befindet. Zweitens wollten uns die ersten Taxifahrer, die wir fragten, nicht einmal dort hin bringen. Als es dunkel wurde waren wir dann endlich nach langem Hin und Her dort. Wir betraten das Haus und befanden uns in einem Gestank von Katzenkot und Rattengift (was wir aber erst spaeter erfuhren). Die 55-jaehrige Muslime ist eine sehr nette und aufgeschlossene Frau und ihr Haus gab uns einen authentischen Eindruck von der Unter- bis Mittelschicht Malaysias. Bei einem Rundgang zeigte sie uns die Kueche - ueberfuellte offene Regale, Katzen auf dem Tisch und das Schlimmste: eine tote Ratte am Boden so gross wie ein Meerschwein. Von den sanitaeren Einrichtungen wollen wir gar nicht sprechen. Die Nacht verbrachten wir unruhig und gleich im Morgengrauen verabschiedeten wir uns.



Wir fanden zum Glueck eine neue Herberge und starteten endlich mit dem Sightseeing.
Im Anschluss findet ihr Sehenswuerdigkeiten von Kuala Lumpur, die uns sehr beeindruckt haben.

Der KL Tower ist der viertgroesste Turm auf der ganzen Welt. Es ist zwar nicht ganz billig, aber es lohnt sich, denn man hat eine grossartige Aussicht ueber ganz Kuala Lumpur. Auch der Weg dorthin ist abenteurerlich. Er fuehrt durch einen, mitten in der Stadt liegenden, Dschungel indem auch wilde Affen leben.



Die Twin Towers - das Statussymbol von Malaysia.
Die Tour kostet zwar nichts, aber man muss schon frueh morgens anstehen um ein Ticket fuer verschiedene Tageszeiten zu ergattern. Wir waren um 5 vor 9 Uhr dort und bekamen eines fuer 12 Uhr 30.


Das Tourism Centre of Malaysia.
Wir verbrachten hier sehr viel Zeit, da das Internet kostenlos war und wir von dort die ganze Reise durch Malaysia planen und auch buchen konnten.


Kulinarische Experimente...